Etymologie und Herkunft
Der deutsche Name Birke stammt aus dem Indogermanischen für «glänzend, leuchtend» und bezieht sich auf die helle Rinde.
Herkunft: Eurosibirisch.
Arten: In Europa, Nordamerika und Asien bis Japan in etwa 50 Arten verbreitet.
Allgemeine Beschreibung
Habitat: Die Birke ist (wie die Erle) eine lichthungrige Pionierpflanze, die auf mageren, aber feuchten und besonnten Böden gedeiht. Sie absorbiert und verdunstet eine Menge Wasser.
Lebenserwartung: 100 Jahre. Als Pionierart wird die Birke nicht sehr alt.
Maximale Grösse: Bis 30 m.
Wurzeln: Flach streichend. Sie breiten sich weit aus, weshalb man die Birke nie bei einer Kanalisation oder Terrasse pflanzen sollte.
Rascher Wuchs.
Die weisse Ringelborke ist glatt, glänzend und von horizontalen Streifen gezeichnet.
Sommergrüner Laubbaum. Gezähnte, spitz zulaufende Blätter, die sich im Herbst goldgelb verfärben.
Blüten: Birken beginnen mit 20 bis 30 Jahren zu blühen. Die Blütenstände sind sog. Kätzchen; die männlichen Kätzchen sind ungestielt, lang und rötlichgelb, die weiblichen sind gestielt, zylindrisch, kürzer und hellbraun gefärbt. Die männlichen Kätzchen zeigen sich bereits im Herbst und wachsen im März zu ihrer vollen Länge von bis zu 10 cm an.
Früchte: Im Sommer reifen die braunen Fruchtzäpfchen, die zweiflüglige Samen enthalten.
Risiko der Pollenallergie: mittel