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Roteiche

Systematik

Baum aus der Familie der Buchengewächse. Amerikanische Roteiche (Quercus rubra; verwandte Arten: Winter-, Trauben- oder Steineiche, Sommer- oder Stieleiche).

 

 

Roteiche

Etymologie und Herkunft

 

Die Roteiche verdankt ihren Namen den Blättern, die sich im Herbst leuchtend orange bis rot verfärben, sowie dem braunroten Kern des Holzes.

Sie ist im östlichen Nordamerika beheimatet und wurde 1724 erstmals in Europa eingeführt.

 

 

Allgemeine Beschreibung

 

Habitat: Die Roteiche bevorzugt tiefgründige, lehmige Böden. Lichtbedürftiger Baum, dem Schatten nicht bekommt.

 

Lebenserwartung: 200 Jahre, unter idealen Bedingungen sogar bis 500 Jahre.

 

Maximale Grösse: Bis 30 m. Mittel- bis schnellwüchsig.

 

In der Jugend pyramidenförmiger, symmetrischer Wuchs; im Alter wird die Form eher rundlich und locker. Waagrecht ausgebreitete Äste.

 

Graue, glatte Rinde.

 

Sommergrüner Laubbaum. 12 bis 22 cm lange Blätter mit bis zu neuen spitzen Lappen. Beim Austrieb sind die Blätter gelb, dann mattgrün mit blaugrüner Unterseite. Prachtvolle rote Herbstfärbung.

 

Blüten: Die männlichen Blütenstände bestehen aus 5 bis 7 cm langen Kätzchen und blühen im April–Mai. Die weiblichen Blüten sind nur etwa 2 mm gross, eiförmig, rot und paarweise angeordnet.

 

Früchte: Etwa 2 cm lange, braunrote Eicheln, die erst im zweiten Jahr dick und reif werden. Sie sitzen in einem flachen, geschuppten Becher.