Etymologie und Herkunft
Das Wort Ahorn gab es bereits im Mittel- und Althochdeutschen. Es wurzelt im indogermanischen ak für spitz, scharf, ebenso wie das lateinische acer in Anlehnung an die spitz auslaufenden Blätter der Ahorne.
Ahorngewächse sind fast ausschliesslich auf der Nordhalbkugel verbreitet. Die europäischen Arten stammen hauptsächlich aus dem mediterranenen und alpinen Raum.
Allgemeine Beschreibung
Habitat: Die europäischen Ahorne sind lichtbedürftig, gedeihen jedoch auch im Halbschatten. Sie kommen von der Ebene bis in mittlere Gebirgslagen vor. Häufig in Hecken und an Waldrändern.
Im Wald vergesellschaften sie sich mit Eichen, Buchen, Ulmen und Linden. ¨
Lebenserwartung: Der Bergahorn kann 400 Jahre erreichen.
Maximale Grösse: 25 m (Spitzahorn) bis 35 m (Bergahorn).
Grosse, einzeln stehende Ahorne bilden ausladende Kronen.
Sommergrüne Laubbäume oder Sträucher. Die Blätter sind an den Zweigen gegenständig angeordnet und gestielt. Sie sind mehr oder weniger stark gelappt (3–9 Lappen) und an den Rändern zugespitzt. Im Herbst verfärben sich die Laubblätter in allen Farbtönen von Gelb über Orange bis Dunkelrot.
Die Blüten mit ihren Staubblättern sind sehr honigreich und ziehen Bienen an.
Sie bilden alle sogenannte Spaltfrüchte mit je zwei geflügelten, zusammengewachsenen Samen oder Nüsschen, die im Volksmund Helikopter genannt werden, weil sie sich im Wind wie Propeller drehen.